Editionsprojekt-Judenverfolgung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Buchpräsentation am 22.6.2017 um 16.30 Uhr im Auswärtigen Amt in Berlin


Die Juden von Ioannina wurden am 25. März 1944 deportiert.
Bundesarchiv, Bild 101I-179-1575-20 / Wetzel / CC-BY-SA 3.0.


In Kürze erscheint Band 14 der Edition „Judenverfolgung 1933-1945“, der den besetzten Staaten in Südosteuropa sowie Italien gewidmet ist und mit 350 Dokumenten die Verfolgung und Ermordung der Juden in Jugoslawien, Griechenland, Albanien und Italien dokumentiert.




Während es in Italien einem Großteil der Juden gelang unterzutauchen, war dies in Griechenland nur in einigen Regionen möglich. In Jugoslawien flohen die wenigen Überlebenden zu den Partisanen und in Albanien, wo nur wenige Juden lebten, konnten sich die meisten von ihnen bis Kriegsende verstecken.

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Schieder, Mitbegründer einer modernen europäischen Sozialgeschichte und Experte für die Geschichte des italienischen Faschismus, wird den Band am DONNERSTAG, 22. JUNI 2017, um 16.30 Uhr, im Auswärtigen Amt in Berlin der Öffentlichkeit vorstellen. Im Anschluss folgen eine Dokumentenlesung und Podiumsdiskussion.

Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 


Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (VEJ)

Ziel des Projekts „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“ ist eine umfassende wissenschaftliche Edition zentraler Quellen zur Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden.

Die Edition wird insgesamt 16 zeitlich und territorial gegliederte Bände mit jeweils etwa 300 Dokumenten umfassen.

Bereits erschienen:

   


 

Aktuelles