Editionsprojekt-Judenverfolgung

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Aktuell


    

Die autoritären Regime in der Slowakei, Rumänien und Bulgarien sympathisierten bereits Ende der 1930er-Jahre mit der nationalsozialistischen Judenpolitik und erließen selbst antisemitische Gesetze. Während des Zweiten Weltkriegs kooperierten sie schließlich auch bei der Ermordung der Juden mit den Deutschen. Die Slowakei und Bulgarien lieferten Juden an die Deutschen aus und ließen sie in die Vernichtungslager deportieren; die rumänische Führung verfolgte in den annektierten Gebieten eine eigene antisemitische Politik, der Hunderttausende Juden zum Opfer fielen. Über die Deportationen der slowakischen Juden in die Vernichtungslager notierte ein unbekannter Briefschreiber im Sommer 1942: "Jede Minute spüren wir den Terror, unsere Nerven und Körper sind so angespannt, dass wir uns selbst nicht wiedererkennen. Wir sind hier alle in einem solchen Zustand. Es bricht uns das Herz, wenn wir in die Gesichter der Mütter blicken, denen man ihre Töchter weggerissen hat. Das ist wie ein Angriff auf ihr eigenes Leben. Es gibt bislang noch keine Nachricht von ihnen. Sollte jemals ein Brief kommen, werden die Eltern bereits deportiert sein."

zu den Terminen der Buchvorstellung von Band 13
  


Das Projekt:
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (VEJ)

Ziel des Projekts „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“ ist eine umfassende wissenschaftliche Edition zentraler Quellen zur Geschichte der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden.

Die Edition wird insgesamt 16 zeitlich und territorial gegliederte Bände mit jeweils etwa 300 Dokumenten umfassen.


Bereits erschienen: