Editionsprojekt-Judenverfolgung

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VEJ- Die Edition

Die Juden von Ioannina wurden am 25. März 1944 deportiert. Foto: BArch, Bild 101l-179-1575-20/Wetzel/CC-BY-SA 3.0


Mit der Dokumententenedition zur Verfolgung und Ermordung der Europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland wird erstmals eine umfassende Auswahl von bislang überwiegend unveröffentlichten Quellen vorgelegt. Das Werk zeigt die zeitgenössischen Kontexte und die politischen und gesellschaftlichen Dynamiken, die zu diesem beispiellosen Massenverbrechen führten. Die Edition umfasst 16 Bände mit ca. 5000 Dokumenten, authentischen, wissenschaftlich kommentierten Zeugnissen der Verfolgten, der Täter und nicht unmittelbar beteiligter Beobachter. Sie kann der Forschung und historischen Bildungsarbeit als wissenschaftliches Hilfsmittel dienen und als ein Schriftdenkmal für die ermordeten Juden Europas gelesen werden. Das Editionsprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und vom Institut für Zeitgeschichte, der Universität Freiburg und dem Bundesarchiv herausgeben.