Editionsprojekt-Judenverfolgung

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Die Quellen sprechen

Der Bayerische Rundfunk realisiert in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte ein umfassendes Langzeitprojekt zur Holocaust-Dokumentation. Unter dem Titel „Die Quellen sprechen“ entsteht eine 32-stündige Audioproduktion, die in Bayern 2 gesendet und im Internet angeboten wird.

Die Produktion beruht auf der Quellenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“, die auf 16 Bände angelegt ist und im Oldenbourg Verlag erscheint. Herausgeber sind das Institut für Zeitgeschichte, das Bundesarchiv, die Universität Freiburg und die FU Berlin. Bislang sind fünf Bände erschienen. Die Edition wird 2017 abgeschlossen sein. Parallel dazu entsteht die 16-teilige BR-Audioproduktion.

Die ersten vier Teile werden im Januar 2013 ausgestrahlt. Die Quellen, Opfer- und Täterdokumente, werden von den Schauspielern Matthias Brandt und Bibiana Beglau sowie zahlreichen Holocaust-Zeitzeugen gesprochen. Regie: Ulrich Gerhardt (Redaktion: Hörspiel und Medienkunst). Die Webseite „Die-Quellen-sprechen.de“ wird neben den gesprochenen Dokumenten auch Gespräche mit Historikern und Zeitzeugen anbieten, die an der Produktion beteiligt sind. Außerdem stehen biografische Informationen zu den erwähnten Personen online zur Verfügung.

Zu Sendestart und Webrelease „Die Quellen sprechen“ fand am 24. Januar 2013 um 20.00 Uhr in München im Hubert-Burda-Saal der Israelitischen Kultusgemeinde eine Auftaktveranstaltung statt.

 

Programm:

Begrüßung
Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks

Gespräch 
Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte
Gerhard Späth, BR

Lesung
Matthias Brandt

Konzert
Olivier Messiaen
Quatuor pour la fin du temps
für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
mit Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks


 

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